DIE STATUTEN DES IOTO SAGEN:

1. Angesichts eines verbreiteten Atheismus und einer materialistischen Grundeinstellung versuchen die Angehörigen des IOTO ganz bewusst, ihr Leben nach den Grundsätzen des Evangeliums zu gestalten. Entsprechend alter ritterlicher Tradition bekennen sie ihre christliche Überzeugung, wo immer dies nötig werden sollte, und bemühen sich, im Rahmen ihrer beruflichen oder gesellschaftlichen Stellung christlichen Prinzipien Geltung zu verschaffen.

Indem die Herausforderung des Christen alle Grenzen übersteigt, ist der IOTO international.

2. Die Angehörigen des IOTO verstehen sich als treue Glieder ihrer Kirche, in der sie ihre Heimat und ihren primären Aufgabenbereich erblicken. Dabei tragen sie in sich aber die Sehnsucht nach jener Einheit, von der das Hohepriesterliche Gebet Jesu spricht. In redlicher Oekumene, die den jeweiligen Stand des interkonfessionellen Verhältnisses erfragt, nähern sie sich demütig in Gebet und geschwisterlicher Liebe jener Einheit, die allein der Heilige Geist zu stiften vermag.

Indem sich in ihren Reihen Christen unterschiedlicher Herkunft in Gebet und Geschwisterlichkeit begegnen, ist der IOTO oekumenisch.

3. Gemeinsam sind die Ordensmitglieder bestrebt, in Anknüpfung an die Ideale der christlichen Ritterschaft, insbesondere der historischen Templer, ähnliche Aufgaben in zeitgemäßer Form wahrzunehmen.

Indem sich alle mit vollem Einsatz um die Verwirklichung der jeweils gesteckten Ziele bemühen, versteht sich der Orden als eine geistliche Gemeinschaft von Christen in der Tradition der Templerregel des heiligen Bernhard von Clairvaux.

4. Als geistliche Gemeinschaft mit gemeinsamer Lebensregel, gewählt aus freiem Entschluß, aber im Gewissen verbindlich, versteht sich der IOTO als Orden.

DIE ANGEHÖRIGEN DES IOTO TRAGEN

bei den Gottesdiensten des Ordens den weißen Ordensmantel, bei Ordensdamen den schwarzen Ordensmantel, mit dem roten Ordenskreuz auf der linken Seite, im Alltag das Ansteckkreuz.

Das äußere Zeichen soll für die innere Einstellung sprechen.

Die Devise des Ordens ist Psalm 115 entnommen. Sie lautet lateinisch:

NON NOBIS DOMINE, NON NOBIS,

SED NOMINI TUO DA GLORIAM!

und deutsch:

NICHT UNS, HERR, NICHT UNS,

SONDERN DEINEM NAMEN GIB EHRE!

DER IOTO VERPFLICHTET

seine Mitglieder entsprechend seinem Selbstverständnis als Orden zu

- täglichem Gebet (Stundengebet), zu Schriftlesung und Meditation,

- zu aktiver Teilnahme am gottesdienstlichen und sakramentalen Leben ihrer Kirche,

- zu Werken der Nächstenliebe,

- zur Teilnahme an den Zusammenkünften (Konventen) des Ordens.

DIE ANGEHÖRIGEN DES IOTO WOLLEN

gemäß ihrer Statuten an die alte Tradition des Ordens anknüpfen, in dem sie

- die Nachfolge Christi für sich und ihre Mitmenschen zu verwirklichen suchen,

- hilfsbedürftigen Menschen Förderung und Schutz gewähren,

- aktiv für die Einheit der Christenheit eintreten,

- die Verbreitung christlicher Überzeugungen über die Medien und im persönlichen Zeugnis betreiben,

- echte ökumenische geschwisterliche Gemeinschaft pflegen.